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Doris Knechtder doris-knecht-blog: geschriebenes, gefundenes, beschwerden, einwände, trost, rat, lob, tadel und was sonst so anfällt. aus: falter, kurier, presse, profil, tagesanzeiger, anderswo und der werkstatt.
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 moblog  picture - 17. June 2008 08:08 
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Und Fionn Regan soll mich Hase heißen

12. Nov.

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Zeigt her eure Füß

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29. Okt.

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Zeigt her eure Füß

29. Okt.

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19. Okt.

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30.06.06

Hauptsache, Haider ist kusch

| Comments (0) | 06/06 | Presse-Kommentar

Was uns in der Ortstafelfrage als Durchbruch präsentiert wurde, ist nicht mal ein fauler Kompromiss. Was macht die SPÖ?

Die Ortstafelfrage ist entschieden: Der Kärntner Landeshauptmann jubelt, die Regierung ist hocherfreut, der Kanzler meint: „Wir haben es zu einem guten Abschluss gebracht“. Nein, das Verfassungsgerichtshof-Entscheid (290 zweisprachige Ortstafeln) wird nicht umgesetzt. Nein, der von der Bundesregierung vor einem Jahr beschlossene Plan (158 Tafeln) wird nicht umgesetzt. Nein: Es wird in ganz Kärntnen 141 zweisprachige Ortstafeln geben, gerade mal 64 mehr als bisher, und das erst bis 2009. Kein Wunder, dass sich Jörg Haider als Sieger feiern lässt.

Und kein Wunder, dass Verfassungsrechtler die Sache stark kritisieren: Der Staatsvertrag wurde nicht erfüllt, die Lösung gehe „an der Judikator des VfGH vorbei“. Wo also kann der Kanzler also den „guten“ Abschluss erkennen?

Das einzige, was ... weiter lesen ...
27.06.06

Die Dichands waren übrigens auch da.

| Comments (0) | 06/06 | Arbeit & Wirtschaft

Am Sonntag abend finde ich in meiner Mailbox 53 Wobistus in den gängigen Variationen vor, 47 davon von Honzo. Honzo hätte dringend einen Rat gebraucht, aber ich war im Urlaub, was Honzo nicht wusste, weil es mir nicht gelungen war, in meiner Mailbox irgendwas Auto-Reply-artiges einzustellen. Wo bist du?!?! Ich war in Grado, Darling, was ist so dringend? Hab ich vergessen, mailt Honzo, wie wars in Grado?

Für Grado kriege ich unaufgefordert drei Bobo-Punkte gutgeschrieben und rücke auf der Spießerskala einen Platz vor, was mich mit Stolz erfüllt, bis ich ... weiter lesen ...


Boboville
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24.06.06

Danke, dass Sie hier nicht rauchen

| Comments (0) | 06/06 | Presse-Kommentar

Das Rauchen wird in immer mehr Ländern immer stärker geächtet. Gut so.

Mittlerweile habe ich ungefähr 105.000 Zigaretten nicht geraucht; 105.000 rote Marlboro, nicht irgendein leichtes Kraut. Das sind, glaub ich, ein paar Kilo Teer, die sich nicht in meiner Lunge ablagerten, und es ist ziemlich viel Nikotin, das nicht in meinen Organismus gelangte. Es ist ein gutes Gefühl. Vor viereinhalb Jahren habe ich mit dem Rauchen aufgehört, und, von den ersten paar Wochen mal abgesehen, bin ich darüber jeden Tag froh.

Ich war eine militante Raucherin. Ich rauchte permanent und, wenn möglich, überall; durchaus rücksichtslos. Ich hielt Rauchen für ein Menschenrecht. In der Früh ... weiter lesen ...
19.06.06

Sitzen lernen

| Comments (0) | 06/06 | Arbeit & Wirtschaft

Das ist der Sommer, in dem ich nicht mehr aufstehe. Diesen Sommer bleibe ich sitzen. Diesen Sommer wate ich nicht mehr knietief durch das seichte, verseichte Wasser städtischer Kinderbecken: Ich bleibe sitzen und schaue meinen planschenden Kindern zu, und solange nicht geröchelt und leblos auf dem Wasser getrieben wird, sehe ich keinen Grund, mich vom Liegestuhl zu erheben. Diesen Sommer tauche ich nicht mehr stundenlang Schaukeln an, höcher! noch höcher! Nein. Ich sitze auf einer Bank im Schatten, lese Feuilletons oder unterhalte mich mit den anderen Müttern, die diesen Sommer auch sitzen bleiben. Gut, heuer laufen wir gebückt hinter Kinderfahrrädern her, jaaa! supaaaaa!, priiiiiiima machst du das, ganz toll, du musst nur lenken!, lenken!!, LEN-KEN!!!, aber sonst bleiben wir sitzen. Und ok, wir dürfen noch einmal die schon vergessenen Wonnen der Wasserrutschen erleben, und noch einmal, und noch einmal, und noch einmal, und ... weiter lesen ...
17.06.06

Mahlzeit, liebe Kinder!

| Comments (0) | 06/06 | Presse-Kommentar

Der Kanzler distanzierte sich von der McDonalds-Kampagne mit seinem Konterfei. Aber nicht von McDonalds.

Langos. Toastlangos. Debrelangos. Schinken-Käse-Toast. Pommes. Würstel mit Senf. Wurstsemmerl: Mahlzeit, liebe Kinder, wünscht: euer Bürgermeister.

Denn das ist neben Eis und Süßigkeiten das Speisenangebot des Kioskes auf der Kinderwiese des städtischen Kongressbades in Wien Ottakring. Das Bad wurde heuer schön renoviert, aber am Speisenangebot hat sich nichts geändert. Es gibt beim Kleinkinderbecken kein Stück Obst zu kaufen, keinen Salat, kein Joghurt. Wer sich und seine Kinder dort an einem langen Badetag einigermassen vernünftig ernähren will, bringt sich das Essen selber mit.

Wenn ausgerechnet in jenen städtischen Einrichtungen, in denen sich Kinder und Jugendliche ganze Tage aufhalten, nur mieser, ungesunder Trash serviert wird, kann die Stadtregierung noch so viele Kampagnen zur gesünderen Ernährung der Wiener Bevölkerung lancieren: Lippenbekenntnisse. Das ist jetzt nicht nett, zugegeben: Aber viele Vertreter österreichischer Politik sind als Ernährungsvorbilder ungeeignet. Der Bürgermeister: dick. Die Gesundheitsstadträtin: dick. Die Unterrichtsministerin: dick. Die Gesundheitsministerin und der Kanzler ... weiter lesen ...
17.06.06

Es is imma hoibaochte

| Comments (0) | 06/06 | Zuerich

Haemmerli sagt, ja, und dann grillen wir bei Carmen und später kommt vielleicht noch der Honzo und der Roger und ganz spät der Dings. Ich sag, du, schön, aber ich werd auf jeden Fall zeitig abhauen, schlafen gehen, ich muss morgen um halb acht auf und um neun ausgeruht an diesem Symposion antreten, und Haemmerli sagt, Mensch, Kneeeeeeeecht, wie uncool ist das denn, jetzt sei doch mal nicht immer so sagenhaft langweilig! Ich sagt, du, Haemmerli, weisst denn du überhaupt, was das ist: halbacht? Wie, glaubst du, fühlt sich halbacht an? Wann hast  denn du das zum letzten Mal erlebt: halbacht? Da druckst Haemmerli so rum. Na ja, ok. Hmm.

Kürzlich, als er in Prag war, ist Haemmerli an einem Samstag mal irrtümlich zu früh aufgewacht und hat mich dann um elf angerufen, nur um ... weiter lesen ...
14.06.06

Hat Jelinek ihren Hund nicht weggegeben?

| Comments (0) | 06/06 | Mensch & Tier

ziege.jpgUm vier lasse ich am Rande der Schwulenwiese die Füße in den Zürichsee hängen, um acht sitze ich in Wien vor meinem Computer und denke über die Fortsetzung der Hundekolumne nach. Das ist nicht leicht, wenn man direkt von einem Gelände kommt, auf dem Badetuch an Badetuch extrem gutaussehendes Männermaterial herumliegt und Muskelmasse präsentiert. Hunde, Kinder und der Vatertag, an den mich der Lange per SMS aus Wien erinnert, spielen dort eine überaus untergeordnete Rolle. Die Kerle verwirren mich so, dass ich meinen Flieger grad noch so kriege, und anderntags ausgeruht in den täglichen Morgen-Infight mit meiner Tochter gehen kann. Das zieh ich nicht an. Dann das. Das zieh ich nicht an. Dann das. Das ziehe ich SICHER nicht an. So, letzte Chance: das. Nein.

Dann brülle ich, sie soll sich doch selber was suchen. Dann schmeißt sie sich heulend aufs Bett. Dann materialisiert sich in meinem Kopf eine Liste von ... weiter lesen ...
10.06.06

Halten Sie mir ihren Hund vom Leib!

| Comments (0) | 06/06 | Mensch & Tier

Das Thema „Hund und Kind“ kläfft aufgrund seiner eklatanten Unerschöpflichkeit nach Prolongierung. Und weil ich auf meine letzte Kolumne nicht nur ein Protestmail bekam, aber eins davon mit einem Foto, das eine Leserin zeigt, die ihr glückliches Antlitz an einen Bullterrier presst. Das Mail ist, wie in solchen Fällen üblich, anonym und enthält die üblichen Anfeindungen, die man sich bieten lassen muss, wenn man die Möglichkeit nicht ausschliesst, dass Kinder von Hunden gebissen werden und sie deshalb lieber von Kampfhunden fernhält. Da ist man gleich, wie formulierte das die Dame?, eine stümpferhafte Verbreiterin von Vorurteilen.

Und ich sag jetzt mal zurück: blöde Kuh. Schlecken Sie doch Ihren Hund ab, aber halten Sie ihn mir vom Leib. Denn das geht mir langsam sehr auf den Geist: Ich beschimpfe nämlich ... weiter lesen ...
09.06.06

Wie wird man gute Eltern?

| Comments (0) | 06/06 | Presse-Kommentar

Autofahren muss man lernen. Das Gefühl für den richtigen Umgang mit Kindern dagegen soll einem wachsen wie ein Wimmerl. Tut es aber nicht immer.

Erziehungskurse sind derzeit unter Eltern sehr beliebt: das Problem ist, dass sie von denen, die das am dringendsten brauchen würden, nicht belegt werden. Nicht freiwillig. Wer seine Kinder vernachlässigt oder misshandelt, kommt ja normalerweise eher nicht auf die Idee, eine Erziehungsberatung in Anspruch zu nehmen. So jemand ruft höchstens die Fernseh-Nanny zu Hilfe; besser wie nix.

Was im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass Eltern, die einen Erziehungskurs besuchen, den nicht brauchen würden: Selbst den begeistertsten und liebevollsten Eltern wächst das Gefühl für den richtigen Umgang mit Kindern ja nicht von selbst wie ein Wimmerl. Das Großziehen ... weiter lesen ...
07.06.06

Ich muss brutal einseitig sein, verstehst du.

| Comments (0) | 06/06 | Falter-Kolumne

Seit Tagen esse ich praktisch nur Salat und muss mir dann von einem Chefredakteur sagen lassen, ich wär ganz schön viel. Wie viel?, sagst du mir grad, ich sei fett? Der Chefredakteur kriegt ganz rote Bäckchen und stammelt, neinein, nicht fett, eher so: präsent, also in einem total positiven Sinn! Präsent, super. Aber positiv ist gut, denn ein anderer Chefredakteur, der kürzlich vom Obezahra-Journalismus zur Verbreitung bunter Botschaften überlief, sagte mir eben, ich solle nicht immer so verdammt negativ sein, negativ sei als Haltung total last season, nur good news seien heute good news. Später meint ein weiterer Chefredakteur, ich solle bitte meine Einstellung gegenüber Hunden überdenken, der soziale Aspekt vor allem. Ich hebe zu einer Erklärung an, dass ich privat ... weiter lesen ...
03.06.06

Freispruch für Handke

| Comments (0) | 06/06 | Presse-Kommentar

Soll Handke den Heine-Preis bekommen oder nicht? Wer auf keinen Fall einen Preis verdient hat: die Heine-Preis-Jury.

Jetzt sagt Peter Handke: „ Es handelt sich bei Srebrenica um das schlimmste ‚Verbrechen gegen die Menschenlichkeit’, das in Europa nach dem Krieg begangen wurde.“ Ok. Denn in seinem 1996 veröffentlichten Buch “Gerechtigkeit für Serbien“ klingt das anders. Da trifft Handke eine Dorfbewohnerin, die ihm erzählt, sie entbehre „bitter das Zusammensein mit ihren muslimischen Freunden“ ob aus Visegrad oder Srebrenica, und sie sei „überzeugt, dass es wahr sei, dass dort bei Srbrenica im Sommer dieses Jahres 1995 die Tausende umgebracht worden seien.“ Das lässt sich noch immer so interpretieren, dass Handke das damals nicht hundertprozentig war: überzeugt davon, dass der Massenmord tatsächlich stattgefunden hatte. Aber vielleicht ist man, wenn man es so liest, keiner der „redlichen Leser“, für welche Handke in einem vorgestern in der „Süddeutschen Zeitung“ abgedruckten Essay Stellung nimmt zur Debatte um den Heine-Preis.

Aber: Handke hat aus seiner teilweise pathologischen Serbenverehrung nie einen Hehl gemacht und sich für besonders geisteskranke Aussagen sogar entschuldigt. Das ist nun mal die Einstellung ... weiter lesen ...
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