Man muss das natürlich schon differenziert sehen. Per se sind Computerspiele natürlich nicht böse, und ein bisserl Eskapismus praktiziert jeder, sei es Fernsehen, Lesen, Musikhören oder der gleichen.
Nur muss festgestellt werden, dass vor allem Online-Rollenspiele ein enormes Suchtpotential in sich bergen. Auch ich selbst habe früher einmal viel Zeit mit Computerspielen verbracht, aber zum Glück war das vor der Zeit von World of Warcraft, Second Life und Co., sonst wär ich vielleicht auch in dieser Welt verloren gegangen.
Ich kann mir ja nicht ganz vorstellen, worin die Motivation liegt, seine Tage in einer virtuellen Welt zu verbringen. Scheiß Leben? Ich weiß es nicht. Ich mein, ich bin auch nicht völlig zufrieden mit meinem Leben, aber man muss sich halt anstrengen und versuchen, es sich zu richten, wie man es haben will. Sein Leben in eine virtuelle Realität zu hieven bringt jedoch gar nichts. Denn nur das echte Leben ist echt und lebenswert.
Netter Artikel zur Thematik:
http://www.fm5.at/artikel.php?id=1893
bürger von konsolien,
lasst die zeit frei,
lasst sie laufen.
denn wir zwei aus mongolien,
können die ganz gut gebrauchen...
(jan delay, 2001!)