sei den Humanoiden aus kargen Zeiten einprogrammiert, dass Essen Glück bedeute. Womit insinuiert wird, dass ärmere Leute nicht nur arm, sondern auch blöd sind, weil nicht in der Lage, die geänderten Glücksparameter von ihrem Kopf an ihren Bauch weiterzugeben.
Die einen halten, die anderen verkaufen die Leute für blöd. Die Burger-Kette McDonalds richtete nun in sieben US-Filialen Fitness-Ecken für Kinder ein, um davon abzulenken, dass der Konzern mit seinen restlichen 30.000 Filialen weltweit entscheidend zur Dekonstruktion von Esskultur beigetragen hat: Nahrung bestellen, statt kochen, Sättigen statt Ernähren, fett und schwer statt ausgewogen, für sich essen statt gemeinsam. Und das lässt sich mit Fruchtüten, Salatschüsserln und sieben Fitnessecken nicht reparieren. Repariert werden muss das Bewusstsein der Menschen darüber, was gut und gesund ist, dass sie nichts sparen, sondern sich und ihre Kinder krank machen, wenn sie die Ernährung Burgerketten, Pizzerien und Fertiggerichtefirmen überlassen. Wobei Österreich gerade Vernunft bewies: Der Fleischkonsum hat um drei Prozent ab-, der Gemüseverzehr stark zugenommen. Wir sind gar nicht so blöd.