14.02.07

Wie man Müll vermeidet

Doris Knecht | 02/07 | Arbeit & Wirtschaft | Beschwerden | Kurier-Kolumne | Schuld und Sühne

Mail vom 30.1., 14.25 Uhr an die PR-Firma Hochegger/COM: Sehr geehrte Fa. Hochegger, bitte schicken Sie mir keine Presseaussendungen mehr. Herzlichen Dank! Doris Knecht. Mail vom 30.1., 16.16 Uhr, an presse@hochegger.com: Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe sie heute gebeten, mir keine Presseaussendungen mehr zu schicken und bitte Sie hiermit erneut darum: Bitte entfernen Sie meinen Namen aus Ihrer Mailingliste! Mit freundlichen Grüßen, D.K.
Mail vom 31.01., 10.38 Uhr an abmeldungen@hochegger.com: Sehr geehrte Damen und Herren, ich fordere Sie hiermit zum dritten Mal auf, mich von Ihrer Mailingliste zu entfernen und mir keine Aussendungen mehr zu schicken. Danke, mfg, DK. Mail vom 8.2. von presse@hochegger.com an doris.knecht@kurier.at: Anbei senden wir Ihnen eine aktuelle Presseinformation von... und so weiter.
Im Taumel meiner Niederlage gegen hochegger.spam erblicke  ich anderntags die Chance, wenigstens die Post in die Schranken zu weisen, denn zufällig betrete ich den Postboten dabei, wie er unadressierte Blätter von einem großen Stapel in jedes Brieffach  stopft,  auch in meins. „Sie!“, sage ich, „da steht 'Bitte keine unadressierte Werbung'!“ Der Postler aber erklärt mir, es handle sich bei  dem Blatt mit der Titelzeile "wien.at. Voller Elan für Wien",  keineswegs um Reklame, sondern um eine „amtliche Mitteilung“ der Stadt Wien: die müsse gesetzlich in jedes Fach.
Und da eine amtliche Mitteilung sicher wichtige Infos enthält, führe ich sie pronto der Lektüre zu und erfahre u. a., dass „unsere Stadt“ nun „in besten Händen“ sei, von „starkem Abschied“ (Rieder) und „steilem Aufstieg“ (Faymann). Ach ja, „Tipps & Tricks für weniger Abfälle in den Haushalten“ weiß das Blatt ebenfalls. Mir fiele da spontan auch einer ein.

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» 20.02.07 15:01

In den Robinson - Listen (für Snail - Mail und e - Mail) eintragen und Schluss ist mit dem (österreichischen) Spam.

Selbst bei Unternehmen, die viele Newsletter verschicken, ist die RTR-Liste weitgehend unbekannt - doch eine Missachtung kann empfindliche Geldstrafen und lästige Abmahnungen bedeuten.

Quelle

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