Doris Knecht
| 12/07
| Kurier-Kolumne
Das Christkind soll heuer bitte bringen: Fiona Griffini-Grasser einen Nikotinkaugummi und ein paar Tonnen Kleber, damit sie Österreich final mit Glitzersteinchen zupicken kann. Karlheinz-Grasser noch ein Locke zum aus der Stirn werfen. Julius Meinl einen Reputationsrettungsring und ein Spangerl für seine Stirnlocke, weil das mit Werfen beim ihm nicht so klappt.
Dem Lugner ein neues Mausi, damit eine Ruh ist. Dem Ex-Mausi, weil sonst auch keine Ruh’ ist, eine eigene Show, eine Koch-Show am besten (bitte, beim Assinger und der Millionenshow haben zuerst auch alle gefragt, wie das gehen soll). Dem Armin Assinger eine Koch-Show. Dem Alfons Haider eine Oldies-Show, eine Jazz-Show, eine Coverversionen-Show, eine Operetten-Klassiker-Show, eine Kuppel-Show, eine Koch-Show und einen vorgezogenen 55. Geburtstag, damit er endlich Anlass hat, seine Memoiren zu schreiben und vielleicht einmal ein Interview zu geben.
Dem Kanzler Gusenbauer schwere, feste Schuhe, damit er nicht immer so leicht kippt und so einen Gedächtnistrainer, wie ihn Nicole Kidman im TV-bewirbt. Dem Umweltminister einen Kilometerzähler für sein Fahrrad; nur so aus Interesse. Dem Sozialminister eine stabile Gesundheit bis ins hohe Alter. Der Außenministerin richtige Schuhe. Der Gesundheitsministerin eine Koch-Show. Hubert Gorbach die Vergrößerung von Vorarlberg und einen Job, der sich in seiner Muttersprache bewältigen lässt. Dem Kärntner Landeshauptmann den „Kleinen Ellmayer“.
Den österreichischen Nationalspielern eine Taktik. Der Bezirksvorsteherin Innere Stadt eine Nasenklammer. Und dem ORF eine Programm-Idee, die man nicht schon aus dem Privat-TV oder den 70erJahren kennt: eine total originelle Koch-Show vielleicht.