5.05.09

Linz - Wien retour - retour

Doris Knecht | 05/09 | Kurier-Kolumne

Die Post, Damen und Herrn: Diesmal hat sie der Kollegin B. und besonders dem Importeur Arno P. das Leben ziemlich schwer gemacht.
Der schickte der Kollegin B. am 17. März  vier Flaschen griechisches Olivenöl von Linz nach Wien, worauf ihn einige Zeit später die Kollegin anrief und sagte: Sei so gut und schick mir doch bitte vier Flaschen Olivenöl. Die waren nämlich nicht angekommen. Herr P. bemühte das Internet-Tracking-System der Post und erfuhr, dass zwei Zustellversuche erfolglos gewesen seien. Leider hatte man die Kollegin über die Zustellversuche nicht benachrichtigt, weshalb das Packerl nun wieder auf dem Rückweg nach Linz war.
Herr P. rief bei der Post an und bat um sofortige Rückleitung des Pakets nach Wien, was geschah. Allerdings erhielt Herr P.  bald einen Anruf, das Paket sei leider kaputt geworden, er könne es in Linz wieder abholen. Das wollte er, nur war das Paket unauffindbar. Anderntags tauchte es wieder auf; Herr P.  ging erneut zur Post, um die „Restware“ – zwei der vier Flaschen waren noch ganz – zu übernehmen, sie in ein spezielles Weinpaket zu packen und dieses erneut an Kollegin B. zu schicken: Und erneut wurde es weder zugestellt, noch Frau B. über eventuelle Versuche informiert.
Letzten Mittwoch nun fand Herr P. eine Benachrichtigung in seinem Linzer Postfach, er möge sein Paket wieder abholen und auch gleich die 5,21 Euro Rückporto begleichen. Herr P. kontaktierte aufgebracht die posteigene Beschwerde-Managerin, die sehr nett war und  ihm den  Schaden begleichen wollte. Aber P.  und B. wollen ja nur eins: Dass das Olivenöl endlch ankommt. Allerdings: In der Zeit, die er jetzt mit der Post vertan hat, hätte P. es auch selber von Linz nach Wien fahren können.
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