Doris Knecht
| 09/09
Aus gegebenem Anlass: Auszüge aus den vielen Reaktionen auf die Pitbull-Kolumne („Den Hunden geht’s eh gut“, kurier.at, blogs).
„Ihr Artikel spricht mir aus der Seele“, schreibt Rolf D. Gabriela K. findet die Reaktion der Bezirkshauptmannschaft „völllig unbegreiflich“, Isabella R. hält es für „eine Schande, dass unsere Behörden nichts unternehmen.“ Peter Z.-K. fragt sich, „was noch passieren muss, bis diese Hunde aus dem Verzehr gezogen werden.“ „Sie haben Recht“, schreibt Barbara B., und Michael G. meint, dass „alle Kampfhunde verboten“ gehören.
Robert F. dagegen sieht „nicht ein, das ein Hund der es nicht anders kennt auf der Stelle aus dem Verkehr gezogen wird, für etwas, das für ihn natürlich ist“, während Noel S. mir„ ein gestörtes verhältnis zu Hunden“ unterstellt. Auch Brigitte J. ist nicht der Meinung, dass die Hunde weggehören: „Haben Sie schon einmal gefordert dass eine Stiege abgetragen werden soll, über die ein Kleinkind gestürzt ist?“
Christine F. allerdings fragt sich: „Warum hält man sich derartige Hunde? Damit sich die anderen fürchten und man damit mehr Stärke und Macht zeigen kann?“ Frau B.-K. ärgert sich ständig über unangeleinte Hunde: „Dann muß man sich blöde Sprüche wie: nehmens´ ihr Kind an die Leine, anhören.Iris R. hat selbst schlimme Erfahrungen mit Hunden: „Meine heute 5jährige Tochter wurde 2007 von einem ach so braven lieben Hund schwerst verletzt. Er hat ihr damals mehrmals die Oberlippe durchgebissen. Ich bin der Meinung, dass ein Biss eines Hundes ein Biss zuviel ist!“ Und Martina M. meint : „Der Vorfall spiegelt unsere Gesellschaft wieder, nämlich, dass ein Tier mehr zählt als Kinder.“ Danke. DasThema bleibt uns.