Doris Knecht
| 12/09
| Kurier-Kolumne
Liebe Nikoläuse, liebe Krampusse, hier die genauen Einsatzpläne morgen! Nicht, dass alles schiefgeht und es keiner gewesen sein will. Also:
Zum Heinz Fischer geht bitte ein Nikolaus, der sollte aber stark sein, weil er nämlich einen Gegenkandidaten im Sack hat, das wünscherte sich UHBP so sehr.
Zur Mizzi Fekter ein Krampus, aber, obacht: Bitte keiner, der auch nur ein bissl ausländisch ausschaut, weil den lässt sie sonst vor lauter Angst gleich in Schubhaft nehmen.
Zum Werner Faymann einen Nikolaus, damit er lernt, dass in dem großen Sack von dem gütig lächelnden Mann mit dem Silber-Haar in bissl mehr drin sein sollte als nur warme Luft.
Zum Josef Pröll schicken wir einen Nikolaus und einen Krampus, wegen des Ausgleichs, auf Ausglich steht der ja so, egal welches Ressort er gerade betreut. Und er kann dann gleich einen davon als Superpraktikant casten.
Zum Gio Hahn geht auch ein Nikolaus, im Sack aber nur Nüsse. Oder, Moment, nein, doch einen Kramperl, und zwar ein ganz oarger, damit er noch einen Grund hat, wie ein Pfitschipfeil nach Brüssel abzuzischen, und den Studenten von dort aus zuzuwinken.
Zu den Studenten im Audimax schicken wir einen Nikolaus mit einem Sack voller leerer Versprechen und ein paar Zuckerl dazwischen, und einen Krampus, der sie ein bissl das Fürchten lehrt, weil sonst lernens ja derzeit nix.
Den HC Strache besucht ein..., nein, das machen wir anders: Den Strache schicken wir im Krampus-Gwandl zum Häupl, das taugt beiden und ist auch eine gute Übung für den Wahlkampf. (Gebts ihm recht dickes Reisigbündel mit, der kehrt ja so gern.)
So. Das isses fürs erste. Voller Einsatz bitte! Vergeltsgott. Die Zentrale.