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| 04/07
| Mensch & Tier
Auf der kleinen Grünfläche in der Nähe meiner Wohnung kann ich jetzt manchmal am späten Nachmittag ein paar Mädchen beobachten, Zehn-, Zwölfjährige, die dort ihre Hamster und Meerschweinchen aus ihren Käfigen lassen: Es ist ein Gelächter und Gequieke und Herumgespringe, und es macht Freude, ihnen zuzusehen.
Das war letztes Jahr noch nicht. Letztes Jahr war diese Grünfläche ein Hundeklo, übersät von Kothaufen, kein Kind hätte dort spielen können. Wenn man von dieser winzigen Grünfläche auf ganz Wien schließt, könnte man sagen: es ist ein bisschen besser geworden. Leider beobachte ich nach wie vor gelegentlich den Herrn mit dem Geländewagen, der kommt immer angefahren, parkt sich vor der Grünfläche ein, macht die Heckklappe auf, lässt seinen Hund aus dem Wagen und dann in die Wiese springen, dann lehnt er sich lässig an sein Auto und schaut seinem Hund zu, wie der die Wiese kackt, und der Herr ist völlig immun gegen alle Vorschläge, die mit Aufheben und Entsorgen zu tun haben: Einmal hat er gesagt, er zeigt mich an, wenn ich ihm noch länger deppert komme.
Aber bei der jungen Frau, der ich letztes Mal zugerufen habe, ob sie das bitte aufheben kann, hab ich mich entschuldigt, denn das hatte sie bereits, sie hielt ihr volles Sackerl sin der Hand: Verzeihung, hab ich nicht gesehen! Das fällt mir auch auf, dass immer mehr Hundebesitzer ein Sackerl mithaben und es auch benutzen. Auch das war letztes Jahr noch nicht.
Deshalb ist das keine Kolumne über rücksichtslose Hundebesitzer, sondern über brave, verantwortungsvolle. Und ich mache es jetzt mal wie meine Freundin K., die Hundehalter immer mit ihrem großen Lächeln anstrahlt und sagt: „Danke, dass Sie das aufheben!“ Sehen Sie mich strahlen: Danke, dass Sie das aufheben.
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| 03/07
| Mensch & Tier
Schreiben vom 7.2. 2007 „an die Mieter des Hauses 19., Krottenbachstrasse 122.
Betrifft: Hundehaltung.
Liebe Hundehalter und Tiefreunde! Die meisten Hundebesitzer befolgen gewissenhaft die gesetzlichen Regelungen in Bezug auf Hundehaltung. Leider gibt es immer wieder Grund zu Beschwerden und Unmutsäußerungen. Ein paar Richtlinien helfen, dem vorzubeugen und das Zusammenleben von Hundebesitzern und Nicht-Hundebesitzern zu erleichtern:
- Achten Sie darauf, dass Ihr Hund seine Notdurft nicht auf dem Gehsteig oder den Gehwegen des/des Wohnhaus/es/anlage, sondern im Rinnsal verrichtet.“
Es folgen drei weitere Punkte, Dank fürs Verständnis, und Hoffnung auf „Ihre Mithilfe, die Lebensqualität unserer Stadt für alle Bewohner zu erhalten! Mit freundlichen Grüßen, Ihre Hausverwaltung Stadt Wien - Wiener Wohnen.“
Danke, Leser D., für dieses schöne Schreiben, in dessen Licht die putzige Gackerl-Sackerl-Kampagne der Stadt Wien, durch die Wiener Hundehalter endlich begreifen sollen, dass es verboten und verantwortungslos ist, den Kot ihrer Hunde egal wo liegen zu lassen, nur noch wie Hohn wirkt. Die selbe Stadt Wien fordert die Gemeindebau-Hundehalter dezidiert dazu auf, ihre Hunde ins „Rinnsal“ koten zu lassen: Worunter das Österreichische Wörterbuch einen „schmalen Wasserlauf, dessen natürliches oder künstliches Bett“ versteht. (Vielleicht mit kleinen Brücken für kotfreies Queren mit Kinderwägen, Rollern und Rädern, was man auf Wiener Straßen aber eher selten vorfindet.)
Es ist also eine Aufforderung, Hunde auf die Straße scheißen zu lassen. „Nimm ein Sackerl für dein Gackerl?“ Davon ist in dem Schreiben nicht die Rede; nicht ein einziges Mal.
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| 02/07
| Mensch & Tier
Man ist in diesem Winter schon froh, wenn es mal tüchtig regnet oder man eine schlimme Erkältung hat, damit man die Jahreszeit wenigstens ungefähr spürt. Ah, meine Nase läuft, es könnte Februar sein. Dem jungen Herrn, der vor zwei oder drei Wochen in kurzen Ärmeln auf dem Fahrrad an mir vorbeipedalte, konnte ich den Januar jedenfalls nicht ansehen, wenngleich ich finde, dass der Herr übertrieb: So warm war’s nun auch wieder nicht.
Aber wegen mir braucht’s nicht schneien. Schnee sei auch nur aufgemascherltes Wasser, las ich kürzlich so ähnlich irgendwo, und so ist es nicht nur ehrlicher, dass auch im Moment Wasser vom Himmel fällt: Aus Regen wird auch nicht im Augenblick, in dem er Wiener Grund berührt, schwarzer, kiesversetzter Match: und mit dem wird einem dann von passierenden PKWs das Paletot paniert. Plus, der Regen tut den Rosen gut; am Balkon wollen die ersten ja schon wieder zum Blühen anfangen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das von den Rosen eine vernünftige Idee ist. Was, wenn doch noch Frost kommt?
Die Kinder aber sind sauer, sie finden, es ist kein Winter wenn kein Schnee fällt und kein Schnee liegt: Sie wissen es nicht besser, sie sind halt noch nicht so viele Winter durch den Wiener Gatsch gepflügt, noch keine unbewarnten Fensterbrettlawinen glitschten ihnen unversehens in ihre Mantelkragen, sie haben noch nicht so viele bräunliche Schneedecken wegschmelzen und langsam die darunter verborgenen Hundstrümmerl freilegen sehen, bevor der Frühlingswind sie langsam trocknet, zersetzt, zerkrümelt, zerstäubt und als besonders leckeren Feinstaub durch die Straßen weht... Der Regen spült den Dreck wenigstens weg, runter in den Gulli: braver, guter Regen. Wegen mir braucht’s wirklich nicht schneien.
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| 10/06
| Mensch & Tier
Und jetzt schlafen die Kinder ein zur Stimme von Beth Orton, die drüben im Zimmer, in dem die Mutter sitzt und arbeitet, wieder und wieder Leonhard Cohens „Sisters of Mercy“ singt, und eine schönere Art, einen langen Tag zu beenden, kann es doch gar nicht geben, oder. Und eine lange, anstrengende Woche, eine Woche, nach der ich mir sage: es muss anders werden. Die Kinder haben zu viele Termine. Die Kinder haben zuwenig Zeit, um einfach zuhause zu sein und zu spielen und sich zu langweilen. Aber. Wir sind so viel eingeladen. Und wir sind von so netten Menschen eingeladen, wo man nicht nein sagt, wenn die sagen: wie gings euch am Montag? Sondern wo man sagt, super, am Montag gings uns gut.
Am Dienstag, als ich mit Lotte und der Kaiserin vorm Palmenhaus in der Sonne sitze, radelt der Roger vorbei und bleibt stehen und trägt dabei eine sagenhaft lässige
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| 10/06
| Mensch & Tier

Noch immer exisitieren Freunde, die unsere Urlaubsfotos nicht gesehen haben. Sie werden mit Essen angelockt und müssen dann zum Aperitiv eine halbe Stunde Digidiashow in den Dominanzfarben Grün und Braun durchstehen: Alm, Alm, Kuh, Alm, glückliche Kinder vor Alm, glückliche Kinder vor Kuh, Kuh, Alm, Alm. Für gewöhnlich werden die Freunde von einem Foto von einem Foto von Toni Innauer aus ihrer Depression gerissen, aufgenommen in Innauers Heimathaus, einem Gasthof direkt an der Mittelstation der alten Bezauer Gondelbahn, die stets den Schweiß aus dem Langen löst.
Weil: Höhenangst. Die Gondel schlenkert an einem durchhängendem Seil, während in ihr Menschen zusammengepresst werden, welche dadurch nicht glücklicher werden, dass sich drei Horrorfilmgestählte Teenies über die Möglichkeiten unterhalten, in Gondeln zu Tode zu kommen. Das Seil könnte reißen. Der Boden könnte rausbrechen, genau über diesen spitzen Tannen. Die herabfahrende Gondel könnte gegen die hinauffahrende Gondel prallen, aufplatzen und die Passagiere auf die Felsenschmettern. Die Gondel könnte stehenbleiben, und jemand könnte in Panik geraten und die Tür auf- und andere mit sich in den Tod reißen. Das Seil der anderen Gondel könnte reißen, durch die Scheiben dieser Gondel schlenzen und den Passagieren die Schädel abrasieren. Davon leben die Innauers; auf der Mittelstation brauchen viele erstmal einen Schnaps. Später, wenn man vom Berg wieder runterkommt, hat man Hunger und Durst und muss aufs Klo, wofür man einen Raum queren muss, in dem so gut wie alle Pokale ausgestellt sind, die Toni Innauer im Laufe seiner Schispringer-Karriere ersprang, sowie eine Reihe von Fotos, die Innauer bei der Entgegennahme dieser Pokale zeigen.
Was ist bitte das?? fragen unsere gequälten Gäste, wenn das Foto des glücklichen Innauer in einem fetten, weißgrauen Pelzpullover im Mäser-Shirt-Schnitt erscheint und dann das Foto des glücklichen Innauer, der die glückliche Annemarie Moser-Pröll im identischen fetten, weißgrauen Pelzpullover an sich preßt. Wasistbittedas?? Das sind Innauer und Moser-Pröll nach ihren Siegen bei der Olympiade 1976, und mit solchen Pullovern aus ziemlich sicher ungenießbaren und eines unnatürlichen Todes verstorbenen Tieren, wurde im Jahr 1976 wohl die gesamte österreichische Olympiamannschaft ausgestattet; ein Wahnsinn, bitte. Und natürlich überlegt man dann, was aus diesen vielen Pelzpullis geworden ist: Gibt’s die noch? Und: Hat Innauer seinen noch? Und trägt er ihn manchmal heimlich auf nackter Haut? Sollte Innauer also noch immer vernünftige Zeitungen lesen. Ehrlich, Herr Toni, so ein Blödsinn interessiert uns.
Dabei gäbe es diese Woche selbstverständlich wichtigere Themen, weil, apropos Absturz: baba, Frau Gehrer!, auch meine Kinder sagen tschüss. Und wer hätte geglaubt, dass Gusenbauer doch noch Kanzler wird; nicht mal Gusenbauer. Aber dass sich nur eine große Koaliton ausgeht... Das hatten wir doch schon mal. Und das war nicht so toll.
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| 09/06
| Mensch & Tier
Von der Stadthalle bis zum Gürtel zählte ich 15, von der Westbahnstraße bis zur KURIER-Redaktion zwei: Gestern war Hundstrümmerl-Zähltag, wieder nicht von der Stadt Wien initiiert, sondern erneut von der
Hundekot-Initiative, die im Frühjahr 157.000 Unterschriften genervter WienerInnen sammelte. Die Zähl-Ergebnisse werden am Montag präsentiert, aber mir kommt vor, dass der Kot auf den Straßen seit Mai deutlich abnahm - in manchen Gegenden. In anderen stapft man nach wie vor durch Hundehaufen.
Wenn Wien nun etwas weniger verschissen ist, dann nicht, weil die Stadtregierung auf den Bürgerdruck energisch reagiert hätte, nein: Die städtische Reaktionsbilanz ist kläglich. Von
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| 08/06
| Mensch & Tier
Eins muss ich jetzt mal sagen, es ist besser geworden mit dem Hundedreck auf den Straßen, Applaus, anbetungswürdiges Brigittenauer Mütterrudel. Und Applaus für die sich vermehrenden Hundebesitzer, die beim Gassigehen demonstrativ ein Sackerl tragen, weil sie sich nicht dem Verdacht aussetzen wollen, sich der kriminellen Straßenverscheißung schuldig zu machen. Applaus für

den hübschen Herrn, den ich kürzlich dabei betrat, wie er das Trümmerl, das sein Hund vor unseren Kindergarten gesetzt hatte, unaufgefordert entfernte. Es zeigt sich: Das Unrechtsbewusstsein im Zusammenhang mit Hundekot steigt allmählich. Das ist gut; deshalb applaudieren wir hier auch dem Kollegen S., dem die Steigerung der Gacki-ins-Sacki-Moral in seiner Hund-und-Herrl-Kolumne ein stetes Anliegen ist. Und er hat, auch wenn ich die Windeln meiner Kinder immer selbst besorgt und bezahlt habe, Recht: Herr Bürgermeister, Frau Stadträtin, es müssen mehr Gackerlsackerl-Spender her, an jede Ecke eins, auch wenns stadtbildgestalterischproblematisch ist. Sie können ja einen Gackerlsacker-Spender-Wettbewerb ausschreiben, und dann wieder wen gewinnen lassen, der mit demselben Entwurf schon mal was anderes gewonnen hat, wie bei der Plakatkampagne, wo das Siegerhundefoto schon mal für
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| 07/06
| Mensch & Tier
Honzo sagt, wo Natur ist, muss man sie auch zulassen, aber mir reichts jetzt. Sie sollten mal meine Beine sehen, also lieber nicht. Rot, verbissen, verschwollen; was total gelegen kommt, jetzt, wo man sich alle Tage im Bikini präsentieren muss. Wo ich sitze und liege, werde ich von Ameisen gebissen. Sie sind überall. In Wald und Wiese: gut, soll sein. Auf meinem Balkon: gerade noch okay. Zwischen den Polstern auf der Balkon-Bank: hmmm. Im Bett: nein. Auf meinem Schreibtisessel: Es reicht.
Überhaupt, und das richtet sich an die Evolutionsbiologinnen unter meinen Lesern, weil früher wars doch so. Da haben doch nur die roten Feuerameisen gebissen, vor denen war man auf der Hut, das brannte, das juckte, aber die schwarzen waren harmlos. Die taten nichts. Aber jetzt sind auf einmal die schwarzen die üblen Giftbeisser, ja, es scheint überhaupt keine harmlosen Ameisen mehr zu geben, den Ameisen scheint die Evolotion seit den Neunzehnsiebzigern jeglichen Pazifismus und alles devote
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| 07/06
| Mensch & Tier
Trotz des Ungemachs bezüglich seines Bulldingshundes lud der Herr Kabarettist den Langen und mich zur Feier seines Geburtstages. Und kürzlich erst hatten wieder mit irgendjemandem, der sie gleichmaßen großartig fand, über die großartige Möetly-Crüe-Bio „The Dirt“ gesprochen, da fanden wir, das sei für einen Kabarettisten mit Stil und Geschmack ein feines Präsent. Also überreichten wir das Buch mit so zittriger Vorfreude auf die unvermeidlich folgende Verzückung, als sei es ein Packen Fotos unserer Kinder. Erst als der Kabarettist das Geschenk enthüllte, fiel uns spontan ein, dass es der Kabarettist gewesen war, mit dem wir jüngst so begeistert über die schöne Möetly-Crüe-Bio konversiert hatten. Scheißpeinlich, wenn Sie mich fragen.
Dafür musste ich dann wieder mal erklären, warum ich denn immer so schiarch über mein Familienleben schriebe. Für alle, die neu dazugekommen sind: Weil der Unterhaltungswert der idyllischen Familie als solche unterirdisch ist. Weil Sie es in Wirklichkeit zero amüsant finden, Familien beim Miteinander-Liebsein zuzusehen. Weil Sie sich dagegen an
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| 06/06
| Mensch & Tier

Um vier lasse ich am Rande der Schwulenwiese die Füße in den Zürichsee hängen, um acht sitze ich in Wien vor meinem Computer und denke über die Fortsetzung der Hundekolumne nach. Das ist nicht leicht, wenn man direkt von einem Gelände kommt, auf dem Badetuch an Badetuch extrem gutaussehendes Männermaterial herumliegt und Muskelmasse präsentiert. Hunde, Kinder und der Vatertag, an den mich der Lange per SMS aus Wien erinnert, spielen dort eine überaus untergeordnete Rolle. Die Kerle verwirren mich so, dass ich meinen Flieger grad noch so kriege, und anderntags ausgeruht in den täglichen Morgen-Infight mit meiner Tochter gehen kann. Das zieh ich nicht an. Dann das. Das zieh ich nicht an. Dann das. Das ziehe ich SICHER nicht an. So, letzte Chance: das. Nein.
Dann brülle ich, sie soll sich doch selber was suchen. Dann schmeißt sie sich heulend aufs Bett. Dann materialisiert sich in meinem Kopf eine Liste von
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| 06/06
| Mensch & Tier
Das Thema „Hund und Kind“ kläfft aufgrund seiner eklatanten Unerschöpflichkeit nach Prolongierung. Und weil ich auf meine letzte Kolumne nicht nur ein Protestmail bekam, aber eins davon mit einem Foto, das eine Leserin zeigt, die ihr glückliches Antlitz an einen Bullterrier presst. Das Mail ist, wie in solchen Fällen üblich, anonym und enthält die üblichen Anfeindungen, die man sich bieten lassen muss, wenn man die Möglichkeit nicht ausschliesst, dass Kinder von Hunden gebissen werden und sie deshalb lieber von Kampfhunden fernhält. Da ist man gleich, wie formulierte das die Dame?, eine stümpferhafte Verbreiterin von Vorurteilen.
Und ich sag jetzt mal zurück: blöde Kuh. Schlecken Sie doch Ihren Hund ab, aber halten Sie ihn mir vom Leib. Denn das geht mir langsam sehr auf den Geist: Ich beschimpfe nämlich
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| 03/06
| Mensch & Tier
Sagen wir mal, es besteht der Verdacht, dass das Kind den kleinen Plastik-Eisbären aus dem Naturhistorischen Museum im Auto verloren hat, weil es später, bei der Heimfahrt vom Spielen beim Max, eingeschlafen ist: Das Kind, das aufgrund der expandierenden Tageslänge nun wieder gern um sechs Uhr früh an seiner Mutter rüttelt, wird von 06 Uhr 01 bis 08 Uhr 15 , während Mutter diverse Kleidungsstücke an Leiber klettet, die Worte „Eisbär“, „verloren“, „vielleicht“ und „Auto“ gefühlte 61 Millionen Mal in nur milde variierenden Satzgefügen untergebracht haben. Ja. Sicher. Ja. Ihr findet ihn. Ja. Ja. Ja. Liegt dort. Bestimmt. Um 8 Uhr 16 rinnt Mutter innen an der Wohnungstür runter, während draußen
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