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Doris Knecht
der doris-knecht-blog: geschriebenes, gefundenes, beschwerden, einwände, trost, rat, lob, tadel und was sonst so anfällt. aus: falter, kurier, presse, profil, tagesanzeiger, anderswo und der werkstatt.
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09.12.09

Soll doch bitte jeder glauben, was er will

| Comments (1) | 12/09 | Zuerich

Haemmerli lässt schöne Grüße aus Taipeh ausrichten und dass er, bitteschön, natürlich schon wegen den Minaretten abgestimmt hat, brieflich, im voraus. Er macht schließlich auch immer noch das Abstimmungsportal votez.ch, das die Leute dazu bewegen soll, ihr Abstimmungsrecht in Anspruch zu nehmen, auch wenn ihnen die direkte Demokratie grundsätzlich eher am Arsch vorbei geht. Weil was passiert, wenn sie das bei zu vielen tut, hat man ja vorletzten Sonntag gesehen, an dem Haemmerli selbstverständlich so abgestimmt hat, wie ich es ihm unterstellt hatte. Weil Haemmerli fürchtet sich vor praktisch nichts, und sicher nicht vor ein paar Muslimen, die ihre Religion ausüben wollen.

 Ich finds ja auch auch kindisch, dass nun gleich ein paar Lustige auch alle Kirchtürme niederreißen wollen, wo samma denn, müssen jetzt alle gleich sein? Und darf jetzt niemand mehr einen Vogel haben? Ob das ein religiöser ist oder ein kultureller ist ja eigentlich wurscht, solange mich niemand zu bekehren versucht, sei es jetzt zum Islam oder zu Ja, Panik. Soll jeder glauben, an was er will. Mir ist ja auch diese Hysterie wegen Scientology eher unerklärlich, weil wenn du mich fragst, richtet ein Bischof Küng mehr Unheil an als ein Titan Cruise, und Cruise ist wenigstens ein guter Schauspieler. Soll doch jeder glauben, was er will.

 Apropos Ja, Panik, wenn ich etwas empfehlen dürfte, dann wäre das die neue Rotifer, „The Children on the Hill“ (monkey), wenngleich ich dem Rotifer jetzt einmal dringend davon abraten möchte, die Plattencover auch künftig selber zu gestalten. Man muss nicht alles können, und wenn einer so spitzenmäßige Songs schreibt und vorträgt (live vor allem, man muss den Rotifer unbedingt live sehen), dann muss er nicht zwingend auch ein großer Maler sein. Haemmerli möchte ich zum Beispiel lieber nicht singen hören. Und das neue Rotifer-Cover ist zwar lieb, verführt das interessierte Publikum aber doch sehr dazu, das Werk mit einer Kinder-CD zu verwechseln. Was schad wäre.

 Und weil Weihnachten ist, gleich noch eine Lobpreisung eines local hero: den FM4 nicht spielt, weil er für dort zu kommerziell sei (was zB bei Julian Casablancas oder MGMT kein Problem darstellt), und Ö3 nicht, weil zu underground. Beides ist eine totale Schande, weil Frenk Lebel Songs schreibt, die man sowohl da wie auch dort gerne hören würde, weil warum: Sie sind großartig. Zeitlos und großartig. Man kennt hierzulande nicht viele, die das Talent haben, so komplexe Ohrwürmer zu komponieren wie Frenk Lebel, und das muss natürlich, wir sind hier in Austria, sofort abgestraft werden. Da kann einer was? Das geht ja gar nicht. Ich erlaube mir hiermit wieder einmal, einen ausdrücklichen Anhör-Befehl zu erteilen: Frenk Lebel: Poems, Contradictions. (Halleluya, Hoanzl). Man kann das auch herumschenken, genauso wie den Rotifer; beides passt auf jeden Fall.

 

 

02.12.09

Dabei wirkte der Schweizer erst gestern noch so nett

| Comments (0) | 12/09 | Zuerich

Der Schweizer, bitte. Zwei Gesichter. Eben noch sitzt der Schweizer am Tisch vom Fischtürken, trinkt Rotwein, ist vergnügt, witzig (ja, doch!) smart und aufgeschlossen, zahlt die gesamte Zeche und sieht exakt so aus wie Haemmerli in einem Designer-Anzug. Und nur ein paar Stunden später schreitet der Schweizer zur Urne und verbietet fortan den Bau von Minaretten in seinem Land. Ich meine, geht’s noch? Der Schweizer, bitte? Wo will der hin? Zu Haemmerlis Ehrenrettung ist zu sagen, dass Haemmerli während des gesamten Urnenganges in einem Flugzeug saß, welches ihn von Wien in eine asiatische Metropole transportierte: Haemmerli hatte also mit dem Abstimmungsergebnis insofern nichts zu tun, als er zuverlässig nicht für das Minarett-Bauverbot gestimmt hat. Leider konnte er so auch nicht dagegen stimmen, was bei 57 Prozent aber auch nichts mehr geholfen hätte.

Haemmerli war ja die letzten Jahre Filmemacher – also er hat 1 Film gemacht, den über seine Messie-Mutter -  jetzt ist Haemmerli Künstler. Künstler wurde Haemmerli im Wesentlichen durch Behauptung. Er hat sich einfach, zum Beispiel bei der Art Basel, hingestellt und gesagt: I am an Artist, bis die Leute anfingen, ihm das zu glauben und ihn in asiatische Metropolen einzuladen, wo Haemmerli jetzt Vorträge hält und seine Werke zeigt. Ich bin ja bislang nur mit zwei Haemmerlischen Werkreihen vertraut, einerseits die Stiefelbilder, für die Haemmerl das Innere vieler Stiefel fotografiert hat, andererseits die Ohrenbeißerserie, in der ich, glaube ich, auch vertreten bin. Weil darin alle vertreten sind, die mit Haemmerli einmal länger als fünf Minuten verbrachten, und während diesen von Haemmerli unvermittelt von hinten gepackt, ins Ohr gebissen und dabei fotografiert wurden. Immerhin weiß ich, dass Haemmerli ein für die Kunst gerne  herangezogenes Kriterium erfüllt hat, er hat nämlich für seine Kunst gelitten. Und zwar körperlich, denn als er im Sommer während eines Geburtstagsfestes die Krautgartner von hinten packte und ins Ohr biss, haute die ihm auf der Stelle eine herunter und brüllte, dass Haemmerli eine totale Sau sei. Die Krautgartner hat mir erzählt, es war im Schock, sie konnte praktisch überhaupt nichts dafür, und Haemmerli hat ihr die Watsche auch gleich verziehen (vor allem weil, wie Haemmerli sagt, das Foto super geworden ist) und die Krautgartnerin ihm den Übergriff, den es diente ja der Kunst, und sie vertragen sich längst wieder.

Wie wir beim Fischtürken saßen, hat Haemmerli ungefähr nach der dritten Flasche Rotwein darüber zu sinnieren angefangen, dass es doch  vielleicht schön wäre, einmal eine Zeitlang in Wien zu leben, wahrscheinlich besser als in Berlin. Das begrüßten wir sehr. Die Frage ist jetzt, ob die Schweizer Minarett-Entscheidung Haemmerli nach der asiatischen Metropole eher nach Wien treibt, oder ob Haemmerli, wenn er mit der Kunst fertig ist, vielleicht die Schweiz retten will. Wundern würds mich nicht.


08.10.08

Andere wären einfach mit dem Schaufelbagger rein

| Comments (1) | 10/08 | Zuerich

Dafür finde ich es im Gegensatz zu praktisch allen anderen Eltern fantastisch, dass die Schule schon um acht anfängt. Es bedeutet, dass der Lange, der in der Früh dafür zuständig ist, Kaffee und Kakao ans Bett zu liefern, sich zu duschen, sich anzuziehen und drei Mal wöchentlich die Kinder zur Schule zu bringen (ich mache den winzigen Rest) jetzt nicht mehr bis um neun in Unterhosen durch die Wohnung hoppelt: da in einem Buch blättert, hier ein Zeitschrift aufschlägt und dort einen Song herunterlädt. Die Kinder warteten derweil angezogen und schwitzend an der Wohnungstür und kriegten schlechte Laune. Jetzt sind sie um halb acht aus dem Haus; und Mutter widmet sich in aller Ruhe der Ruhe.

Wie ich letztes Mal bis drei Uhr früh im rhiz aufgelegt habe und die Young Gods waren da, durfte ich ausschlafen. Die Kinder gingen ohne Frühstück, ohne Regenjacke und ohne Frisur in die Schule, und ich erbaute mich später sehr an des Langen Gestöhn, wie wahnsinnig anstrengend das denn alles sei, was da in der Früh zu erledigen anstünde . Ach wirklich. Dieses Erledigen bringt mich nämlich täglich an den Rand meiner Möglichkeiten, und wenn die Kinder abends um acht im Bett sind, will ich auch ins Bett. Nein, eigentlich will ich schon um halb zwölf wieder ins Bett.

Halb zwölf ist ungefähr die Zeit, zu der Haemmerli an normalen Tagen in Zürich aufsteht, und wenn ich abends bereits mit meinen Augendeckeln kämpfe, ist er gerade schön warmgelaufen und würde jetzt gerne telefonieren. Haemmerli und ich leben in verschiedenen Zeitzonen, dabei müssen gerade jetzt akut Sachen besprochen werden. Essen verabredet. Adressen ausgetauscht. Denn Haemmerlis Dokumentar-Film über seine Messie-Mutter hat heute, Mittwoch, im Top-Kino in Haemmerlis Beisein Premiere. Der Film heißt "Sieben Mulden und eine Leiche", die Schweizer kennen ihn schon, die Deutschen kennen ihn auch schon, denn Haemmerli war bei Kerner, eine offenbar semilässige Erfahrung, weil Kerner wollte wohl immer nur über die grausigste Stelle in dem Film reden. Dabei ist der Film, in dem Haemmerli zeigt, wie er mit seinem Bruder die Wohnung der verstorbenene Messie-Mutter aufräumt, die darin durch einen Treppensturz zu Tode gekommen und leider ein paar Tage lang dort auf der Bodenheizung lang, eigentlich überraschend heiter. Und wirklich gut, ich habe ihn schon bei der Zürcher Premiere gesehen. Haemmerli sagte, das Kerner-Publikum habe ihn für herzlos gehalten, aber herzlos ist Haemmerli nicht: Die Akribie, mit der er die Lebensgeschichte seiner Mutter aus dem Material zusammenpuzzelt, das er in dieser unfassbaren Müllhalde fand, in der sie lebte, zeigt eine Zuneigung, die man einer Mutter, die einen mit zehn ins Internat steckte, nicht zwingend entgegenbringen müsste. Andere wären einfach mit dem Schaufelbagger rein, man hätts verstanden. Haemmerli hat einen Film gemacht, der ist extrem sehenswert. Gut, ein bisschen grausig auch.

„Sieben Mulden und eine Leiche“ von Thomas Haemmerli. Ab Fr im Top-Kino
04.04.07

Wir haben noch was vor

| Comments (1) | 04/07 | Zuerich

Seit sie den Limmatquai für den Autoverkehr gesperrt haben, hat sich das Schanigartenaufkommen in Zürich schlagartig vervielfacht. Wenngleich der Zwinglianer sich ungern bei untätiger Herumsitzerei an der frischen Luft ertappen lässt, das hält der Zwinglianer für eine Sünde, auf die im Zwinglianerpurgatorium verschärftes Aua steht, weshalb in den Zürcher Schanigärten praktisch nur Zürcher mit Migrationshintergrund und Touristen sitzen. Der Zürcher verbirgt eventuelle Fauhlheit hinter Vorhängen und Koniferen. Zum Glück verfügen die meisten meiner Zürcher Freunde über einen Migrationshintergrund oder einen Hang zur Touristerei im Heimatland, denn als ich an einem Donnerstag nachmittag um 16.30 Uhr bei Carmen eintreffe, findet Carmen, dass man zur Feier des Tages jetzt sofort mit einem Wodka Tonic anstoßen müsse, zuerst mit einem steifen, dann mit einem freundlichen, weil wir haben noch was Wichtiges vor. Wir müssen zur Premiere von Haemmerlis Film, und das ist nicht nur wichtig, weil Haemmerli, wie die anhänglicheren unter meinen Leserinnen wissen, mein Freund und Carmens Liebster ist, sondern weil der Film, wie ich anhand des Trailers (www.messiemother.com/film) bereits ahnte und ein paar Stunden später bestätigt bekomme, wirklich, wirklich gut geworden ist. Wirklich gut. 
  Was erst nur als Videodokumentation gedacht war, ist jetzte in Kinofilm mit dem Titel „Sieben Mulden und eine Leiche“ und handelt von Haemmerlis Mutter und wie sie vor zwei Jahren, als Haemmerli eben in aller Form vierzig werden wollte (ich hatte ihm dafür schon einen sehr lauten und dann sehr unpassenden Wiener- ... weiter lesen ...
11.01.07

Mieft irgendwie

| Comments (2) | 01/07 | Zuerich

Wie die Wiener die "Schweiz" sehen.
(Beitrag für das "Tagesanzeiger Magazin", Thema "Schweiz")

Eine kleine Umfrage im Wiener Bekanntenkreis, und es schaut nicht gut aus für die Schweiz. Gar nicht gut. Zuerst immer: Langes Nachdenken. Leute, die lange nicht oder nie da waren, müssen sichtlich erst mal orten, wo diese Schweiz überhaupt ist, denn die Wiener haben von der Schweiz kein Nachbarland-Gefühl. Für viele Wiener grenzt die Schweiz nicht an Österreich, sondern an Vorarlberg, das die Wiener, liegt wohl am Idiom, Österreich nach wie vor weniger zurechnen als Südtirol; dafür kann die Schweiz nichts. Dann werden die Bankkonten erwähnt und das darauf gehortete Raub-Geld gestürzter Diktatoren. Und die Bahnhofstrasse. Dass das Essen teuer ist. Dass das Essen schlecht ist. Und der merkwürdige Dialekt natürlich.
  Aber: schöne Berge! Prima Zürisee. Und viele gute Zeitungen. Wobei die meisten Wiener nur die „Neue Zürcher Zeitung“ kennen, und einige, meistens Journalisten, auch noch die „Weltwoche“. Und ein paar nur die alte „Weltwoche“. Während vom „Tagesanzeiger“ leider kaum einer auch nur den Namen kennt: gibt’s hier nicht zu kaufen. (In der grossen Erwin-Wurm-Ausstellung, die derzeit in Wiener Museum Moderner Kunst buchstäblich überrannt wird, ist denn als Credit jener Fotoserie mit Bally-Produkten, die Wurm 2002 für dieses „Magazin“ hier produzierte, ein „Taglatt magazin, Zurich“ genannt. Dahinter steht vermutlich keine böse Absicht, sondern kein besseres Wissen. Immerhin enthält der Ausstellungskatalog ein ... weiter lesen ...
23.09.06

Das war ein verdienter Sieg

| Comments (1) | 09/06 | Zuerich

Es war ein harter aber gerechter Kampf, als Donnerstag Abend am Wiener Sportklub-Platz schweizer und österreichische Literaten gegeneinander  Fußball spielten. Und es geschah etwas für dieses Land  Extraordinäres: Wir demütigten die Schweizer mit einem verdienten 7:1.
Nein, ich habe nicht mitgespielt, und ich neige   nicht  zu blödpatriotischer Fremdsieganeignung: Der Triumpf gebührt allein den Herren Literaten um Kapitän Georg Bydlinsky, die vor begeistertem Publikum großartige sportliche Leistungen er-brachten. Ich habe zur österreichischen Chancenmaximierung nur getan, was ich konnte: indem ich  das fast vollzählige Schweizer Team - einen von denen kenn ich zufällig - am Abend vor dem Spiel  nach einem Empfang des Schweizer Botschafters ins *Wolf" verzahrt habe, wo die ... weiter lesen ...
15.09.06

Woran erkennt eine Frau, dass er der Richtige ist?

| Comments (1) | 09/06 | Zuerich

(Gastkolumne für die Schweizer "Annabelle")

Da drängen sich der gelernten Zynikerin natürlich gleich eine paar kurze Antworten (gar nicht, gibt’s nicht, wir sprechen hier von Männern, oder?) und ein paar Gegenfragen auf wie: Ach, Sie glauben noch an Märchen? Oder: Wo leben Sie denn? Und: Nimmt Ihr Kloster auch dreifach Geschiedene auf? Aber damit macht man es sich natürlich zu leicht.

Denn nicht mal als Zynikerin kann man glaubhaft so zu tun, als sei die Suche nach dem Richtigen nicht ein zentrales Element im Leben fast aller heterosexueller Frauen. So sie sich, siehe vorne, nicht bald nach der Pubertät dazu entschliessen, den Richtigen, siehe oben, auf dem göttlichen Himmelsthron zu orten, wo man ihn mehrmals täglich anbeten kann, ohne dass er daraus masslose Ansprüche ableitet.

Alle andern tun sich bei der Wahl schwerer, denn es ist eine schwere Wahl mit möglicherweise fatalen Nebenwirkungen, fragen Sie Ihre Freundin oder Scheidungsanwältin: Die falsche  ... weiter lesen ...
17.06.06

Es is imma hoibaochte

| Comments (0) | 06/06 | Zuerich

Haemmerli sagt, ja, und dann grillen wir bei Carmen und später kommt vielleicht noch der Honzo und der Roger und ganz spät der Dings. Ich sag, du, schön, aber ich werd auf jeden Fall zeitig abhauen, schlafen gehen, ich muss morgen um halb acht auf und um neun ausgeruht an diesem Symposion antreten, und Haemmerli sagt, Mensch, Kneeeeeeeecht, wie uncool ist das denn, jetzt sei doch mal nicht immer so sagenhaft langweilig! Ich sagt, du, Haemmerli, weisst denn du überhaupt, was das ist: halbacht? Wie, glaubst du, fühlt sich halbacht an? Wann hast  denn du das zum letzten Mal erlebt: halbacht? Da druckst Haemmerli so rum. Na ja, ok. Hmm.

Kürzlich, als er in Prag war, ist Haemmerli an einem Samstag mal irrtümlich zu früh aufgewacht und hat mich dann um elf angerufen, nur um ... weiter lesen ...
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